klangBilder08: Stars zum Anfassen

klangBilder08: Stars zum Anfassen

Natürlich sind die eigentlichen Stars der Highend Audio- und Video-Messe die Lautsprecher, Flat-TVs, Vinyl-, DVD- und Blu ray-Medien der Referenzklasse. Organisator Ludwig Flich und sein Team werden darüber hinaus aber auch heuer wieder eine ganze Reihe prominenter Live-Gäste und jede Menge kleiner Events präsentieren.

Der perfekte Ton zum besten Bild – das ist die Mission der Highend-Messe klangBilder 08. Um diese Qualitäten zu vermitteln setzten die Organisatoren nicht nur auf die besten Geräte am Markt, sondern auch auf den Vorführeffekt. Und zwar nicht nur mit Bild und Ton aus der “Konserve”, sondern auch mit den dazugehörigen Künstlern. Dabei wird es auch zu einigen Vor-Premieren kommen.

Bereits am Freitag um 15:00 Uhr wird in den Räumen von Panasonic auf den klangBildern eine öffentliche Pressekonferenz veranstaltet. Dort präsentiert der bekannte Organist und Dirigent Martin Haselböck die erste Fidelio-Aufnahme der Wiener Akademie. Die Besonderheit: Die Einspielung erfolgte mit historischen Originalinstrumenten.
Parallel dazu wird Haselböck seine Pläne zur Einspielung der Beethoven-Symphonien präsentieren.
Ebenfalls noch am Freitag folgt ab etwa 17:00 Uhr eine Live-Darbietung von Pianist Eduard Kutrowatz in den Räumlichkeiten der Klavier-Manufaktur Brodmann. Gemeinsam mit seiner Meisterschülerin Yi gibt das Duo ein Konzert für Klavier und Vibraphon.
Ab 19:30 Uhr veranstaltet Sony seine “KLANGspiele”, die neue Audio-Präsentation von und mit Ludwig Flich. Diesmal mit ausgewählten audiophilen Schmankerln, und der vielleicht besten Digitalaufnahme der Gegenwart, Stichwort Blu-ray. Das alles findet im Salon Scandirama “im 7. Himmel” statt. Toller Blick über die Stadt inbegriffen. Die Teilnahme ist allerdings nur mit Voranmeldung möglich. Weitere Infos unter www.klangbilder.at.
Alternativ dazu startet ab ca. 20.00 Uhr das Jazz-WIENO-Fest. Jazzzeit Herausgeber Wolfgang Rauscher höchstpersönlich legt Lieblings-Scheiben auf, die zum Wein passen, und Michael Mainardy lädt zu Kostproben selektierter Wiener Weine ein, die zum Jazz passen.

Am Samstag präsentiert der Grazer Pianist Markus Schirmer mit seinen Schülern eine Sturm-Sonate für Klavier. Im Anschluss wird Schirmer auch seine neue CD mit Beethoven-Sonaten vorstellen.

Der Sonntag kann als Finale noch mit zwei weiteren musikalischen “Gustostückerln” aufwarten. Ab 11:00 Uhr wird erstmals eine Aufnahme von Vivaldis Vier Jahreszeiten präsentiert, wobei jede der Jahreszeiten durch eine eigene Solo-Violine interpretiert wird. Die Star-Geigerin Elena Denisova spielt dafür auf vier verschiedenen Geigen, unter anderem von Stradivari und Guarnieri, die in Summe einen Wert von 7,2 Millionen Euro repräsentieren.
Eine Vor-Premiere erlebt schließlich noch ein bemerkenswertes Online-Musik-Projekt. Die Pianistin Ingrid Marsoner präsentiert ab 15:00 Uhr ein Internet-Konzert mit Goldberg-Variationen und Haydn-Sonaten. Dieses soll Ende November offiziell in Chikago als Internet-Konzert eingespielt werden.

Musik zum mitnehmen

Der anlässlich der letzten Klangbilder im Jahr 2007 erstmals eingesetzte “Katalog” auf USB-Stick findet heuer seine Fortsetzung. Neben allen Katalog-Informationen finden die Besucher darauf zusätzlich ein Musikprogramm im Umfang von 100 Minuten mit Raritäten von Preiser Records. Unter anderem Kabarett-Aufnahmen von Kurt Sowinetz, Farkas und Waldbrunn sowie Helmut Qualtinger. Hinzu kommen berühmte Stimmen in historischen Aufnahmen. Jazz mit Fatty George (eigentlich Franz Georg Pressler) und dem jungen Friedrich Gulda komplettieren den Inhalt. Der Unkostenbeitrag beträgt sieben Euro.

Im Netze hängt, zum Netze drängt …

Etwas technischer wird es für Interessiert am Samstag anlässlich eines öffentlichen Symposiums ab 15:30 Uhr. Fachleute berichten in knapp 100 Minuten auf unterhaltsame Weise, was heute bereits alles im vernetzten Heim möglich ist. Wer sich speziell für dieses Thema interessiert, findet alle Anbieter im Katalog auch im Internet hellgrün hinterlegt.

Insgesamt mehr als 70 Aussteller präsentieren auf den klangBildern08 ihre Highlights in nunmehr vier Sektoren. Diese sind in einer Etage mehr als noch im letzten Jahr untergebracht. Gemütliches Flanieren zwischen den Salons und genügend “Beinfreiheit” sind also garantiert.

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